Abrüsten jetzt!

Ab- statt Aufrüsten. Jetzt!
Ab- statt Aufrüsten. Jetzt!

abrüsten statt aufrüsten

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für  Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

Weitere Information zu diesem Aufruf gibt es hier: https://abruesten.jetzt/

[NaturfreundeJugend Brandenburg] 7. bis 9. Juli 2017 – Fotoworkshop in Potsdam

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Die NaturFreundeJugend Brandenburg lädt herzlich zu einem Fototoworkshop für Jugendliche vom 7.7. bis 9.7.2017 in Potsdam ein. Bei Interesse ruft mal dort an.

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Liebe Eltern, liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

wir laden ein zu unserem vierten Fotoworkshop zusammen mit der bezaubernden Fotografin Gianna von Uniquephoto

Vom 07.-09.07. treffen wir uns in der Ökolaube Potsdam mit allen Fotobegeisterten von 12 – 26 Jahren. Wenn vorhanden, sollte die eigene Kamera mitgebracht werden, es ist aber nicht notwendig, eine zu besitzen.

Mit der richtigen Foto-Technik und einem anderen Blick wollen wir uns und unsere Umwelt neu entdecken und festhalten.
Das 1×1 für gute Bilder wird dabei gleich mit vermittelt. Für Anfänger und Fortgeschrittene!

[Mehr Informationen gibt es in diesem Informationsflyer für den Fotoworkshop (PDF-Dokument, ca. 1,6 MB), Anmerk. Jens]

mit vielen sommerlichen Grüßen

von

Grit und Lara

Grit Gehrau
Jugendbildungsreferentin
NFJ - NaturFreundeJugend Brandenburg
Schulstrasse 9
14482 Potsdam
Tel.0331/58 13 220/221
FAX: 0321/ 214 755 74 (mit Sprachbox)
mail@naturfreundejugend-brandenburg.de
www.naturfreundejugend-brandenburg.de

[DHM] DEUTSCHER KOLONIALISMUS

FRAGMENTE SEINER GESCHICHTE UND GEGENWART

14. Oktober 2016 bis 14. Mai 2017

Obwohl das Deutsche Reich von 1884 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 eine der großen europäischen Kolonialmächte war, rückt die koloniale Vergangenheit in Deutschland erst seit wenigen Jahren zunehmend ins öffentliche Bewusstsein. Die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums legt die koloniale Ideologie offen, die von einem europäischen Überlegenheitsdenken geprägt war. Die vielfältigen Herrschaftsbeziehungen reichten von lokal geprägten Allianzen und der Ausübung alltäglicher Gewalt bis hin zum Kolonialkrieg in Namibia, der in den Völkermord mündete. Ebenso vielschichtig waren die kolonialen Begegnungen. In ihnen verfolgten afrikanische, ozeanische und deutsche Akteure ihre jeweiligen Ziele und loteten ihre Handlungsspielräume aus. Die Ausstellung beleuchtet die Motive der Missionare, Beamten, Militärs, Siedler oder Kaufleute auf deutscher Seite ebenso wie die Interessen der Kolonisierten. Sie wirft dabei die Frage auf, inwieweit die Perspektiven der Kolonisierten in der historischen Überlieferung berücksichtigt sind und inwiefern dies im Widerspruch steht zum schieren Umfang von Sammlungen und Archiven, die in der Kolonialzeit entstanden sind und die Machtverhältnisse stützten.

Das ausgeprägte koloniale Bewusstsein hielt auch nach 1919 an. Dieser kontroversen Erinnerung an die koloniale Vergangenheit gibt die Ausstellung Raum, während künstlerische und zivilgesellschaftliche Perspektiven Einblicke in die Gegenwart des deutschen Kolonialismus in den betroffenen Ländern und in Deutschland eröffnen.

Die Ausstellung bietet neben Texten in deutscher und englischer Sprache die Hauptinformationen auch in Braille, in Leichter Sprache sowie als Gebärdenvideo an. „Inklusive Kommunikations-Stationen“ laden zu einem partizipativen Einstieg in jeden Themenbereich ein.

Flyer zur Ausstellung
Download (PDF)

Hier geht es zur Webseite dieser DHM – Ausstellung, die vom 14. Oktober 2016 bis 14. mai 2017 anzuschauen ist.

Das Deutsche Historische Museum Berlin ist täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet und in der Straße Unter den Linden 2 zu finden. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt, Erwachsene für 8 €, Ermäßigungsberechtigte für 4€. Weitere Infos zum Museum …

Das Jahrtausend ist aus

Park Sanssouci, Römische Bäder
Park Sanssouci, Römische Bäder

 

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An einem Tag, wie reife Ähren gelb,
an einem Tag, wie Kornblumen blau,
an einem Tag ohne Flutwelle, Erdbeben,
Flugzeugabsturz und Reaktorunfall,
an einem Tag ohne Gummiknüppel,
ohne Tränengas und elektrische Stühle,
an einem Tag, der die Menschheit nicht spaltet
in Neger, Juden, Schwule, Lesben und solche,
die Recht haben, an so einem Tag
beginnt das dritte Jahrtausend,
von dem wir nichts wissen,
als daß es beginnt.

Henry-Martin Klemt, aus Das Jahrtausend ist aus, 1989

[heise.de] Software überlistet: US-Bibliothekare erfinden Kunden, um Bücher zu bewahren

Mensch trickst Maschine aus, um Arbeiten zu können, aber lest selber …

[heise.de] Um zu verhindern, dass ihre Bibliothekssoftware länger nicht mehr ausgeliehene Bücher aussortiert, erfanden Bibliothekare in Florida einfach einen Kunden. Auf den wurden in neun Monaten über 2000 Bücher ausgeliehen.

Mitarbeiter einer Bibliothek im US-Bundesstaat Florida haben einen fiktiven Kunden erschaffen, um die Software zu überlisten, die entscheidet, welche Bücher nicht mehr vorrätig sein müssen. Wie der Orlando Sentinel berichtet, trugen die Bibliothekare einen „Chuck Finley“ ins System ein und ließen ihn in einem Zeitraum von neun Monaten 2361 Bücher ausleihen. Damit hätten die Mitarbeiter weder sich noch ihrer Bibliothek finanzielle Vorteile verschaffen, sondern lediglich verhindern wollen, das bestimmte Bücher entfernt und erfahrungsgemäß später neu gekauft werden müssten. Das sei nach einem anonymen Hinweis aufgeflogen und nun sei eine Überprüfung aller Bibliotheken der Gemeinde angeordnet worden.

[ … ]

Bitte hier weiter lesen …

14.12.2016 – Ökofilmgespräche – Grüße aus Fukushima

Das 12. Festival des Natur- und Umweltfilms, die  Ökofilmtour 2017, beginnt am 11. Januar 2017 mit dem Festival-Auftakt im Potsdamer Filmmuseums und die Tournee 2017 beginnt am 17. Januar an der Eberswalder ‚Hochschule für Nachhaltige Entwicklung‚. Die Preisverleihung für das 12. Festival des Natur- und Umweltfilms wird am 26. April 2017 im Potsdamer Hans-Otto-Theater stattfinden. Mehr Infos dazu könnt ihr auf der zugehörigen Webseite des Festivals nachlesen.

Im Rahmen der Ökofilmgespräche wird am 14. Dezember 2016, ab 19 Uhr im Potsdamer Filmmuseum der deutsche Spielfilm „Grüße aus Fukushima“ von Doris Dörrie aus dem Jahr 2016 gezeigt. Im Anschluss wird es ein Filmgespräch mit Sylvia Kotting-Uhl (MdB Bü90/Grüne) geben.

Marie (Rosalie Thomass) fährt für eine Hilfsorganisation nach Fukushima um in den Notunterkünften als Clown ein wenig Heiterkeit zu verbreiten. Dort trifft sie auf die siebzigjährige Geisha Satomi, die zurück in die Sperrzone will. Marie hilft ihr dabei und lernt von Satomi mit Verlust und den Gespenstern der Vergangenheit zu leben. Als Auftakt für die 12. Ökofilmtour von Januar bis April 2017 wird dieser ergreifende und mehrfach ausgezeichnete Film von Doris Dörrie als Plädoyer für die Richtigkeit unseres Atomausstiegs zur Diskussion gestellt.

Quelle: http://www.oekofilmgespraech.de/

Making of von „Grüße aus Fukushima“