[DDB] Historische Materialien der Freidenker

Hier mal für Euch ein Hinweis auf interessante historische Materialien der Freidenker in Deutschland in der Deutschen Digitalen Bibliothek, u.a. mit Materialien des Deutschen Historischen Museums

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/searchresults?query=freidenker

Gesundheitsrisiko von Amts wegen geleugnet

von Ulf Rassmann

Glyphosat (Handelsname für N-Phosphonomethylglycin) ist ein Breitbandherbizid, entwickelt und patentiert durch die Firma Monsanto und seit 1974 auf dem Markt. Inzwischen sind die Patente abgelaufen und die Chemikalie wird von zahlreichen Unternehmen produziert und als Unkrautvernichtungsmittel verkauft. Mit der zunehmenden Anwendung gentechnisch veränderter Pflanzen mit Glyphosat-Resistenz in der Landwirtschaft hat sich die ausgebrachte Menge enorm vergrößert.

Die biologische Wirkung von Glyphosat besteht in der Blockade des Enzyms 5-Enolpyruvylshikimat-3-phosphat-Synthase (EPSPS). Dieses Enzym brauchen Pflanzen und eine Vielzahl an Mikroorganismen, um die Aminosäuren Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan zu synthetisieren. Da in Wirbeltieren dieses Enzym nicht vorkommt, meinen die Hersteller, es sei eine für diese Lebewesen unkritische Substanz.

Den resistenten Pflanzen wird anstelle von EPSPS als Ersatzenzym beispielsweise eine Phosphinothricin-Acetyltransferase aus dem Bakterium Streptomyces viridochromogenes eingebaut.

Lest hier den vollständigen Artikel als PDF-Dokument (ca. 180 KB) …

Quelle: http://www.brandenburger-freidenker.de/cms/?p=1907

[Youtube] Sei wachsam

Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen,
Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen,
Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen,
Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen.
Und ich denk’ mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück
Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück.
Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen,
Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen.
All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen,
Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen:
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
Halt du sie dumm, – ich halt’ sie arm!

Quelle: http://www.reinhard-mey.de/start/texte/alben/sei-wachsam

[PNN] Linke offen für Wiederaufbau von Garnisonkirchturm

von Yvonne Jennerjahn

[PNN, 10.01.2017] Die Linke-Fraktion im Brandenburger Landtag zeigt sich offen für einen Wiederaufbau der Garnisonkirche. Allerdings hat sie da noch einige Forderungen.

Potsdam – Die Linke in Brandenburg ist nach Aussage von Fraktionschef Ralf Christoffers offen für einen Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche. Wenn das Bauvorhaben aus Spendengeldern finanziert werde, ein überzeugendes Konzept für Aufklärung und Versöhnungsarbeit umgesetzt und ein baulicher Bruch mit der Vergangenheit erkennbar werde, gehe er davon aus, dass die Landtagsfraktion „dabei bleibt, dass dann auch gebaut werden kann“, sagte Christoffers am Dienstag in Potsdam: „Das haben wir nie ausgeschlossen.“

Garnisonkirche Thema bei den Brandenburger Linken und der Evangelischen Kirche

Der geplante Wiederaufbau des Turms der Garnisonkirche war am Montag auch Thema eines mehr als zweistündigen Gesprächs des Fraktionsvorstands der Linken in Brandenburg und der Leitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, an dem auch Bischof Markus Dröge teilnahm. Die Potsdamer Garnisonkirche wurde am Ende des Zweiten Weltkrieg 1945 zerstört und 1968 in der DDR abgerissen. Bis dahin wurde ein Raum in der Turmruine der früheren preußischen Militärkirche weiter als Kapelle genutzt.

Die Kirche will aktuellen Planungen zufolge zunächst den Turm der Barockkirche wieder aufbauen und hat dafür vor einigen Jahren eine Stiftung gegründet. Für das rund 38 Millionen Euro teure Bauvorhaben fehlen weiter Mittel im zweistelligen Millionenbereich. Zunächst soll deshalb nach derzeitigem Stand für rund 26 Millionen Euro eine reduzierte Turmvariante ohne Schmuckelemente und Turmhaube gebaut werden. Auch dafür ist die Finanzierung noch nicht gesichert.

Linke im Bundestag ist gegen Bundesmittel für die Garnisonkirche

Die evangelische Kirche hat 2016 insgesamt fünf Millionen Euro zinslose Kredite für den Wiederaufbau beschlossen. Der Bund hat vor einigen Jahren zwölf Millionen Euro Haushaltsmittel für das Bauvorhaben in Aussicht gestellt. Die Linke im Bundestag hat inzwischen beantragt, diese Mittel wieder zu streichen.

Über den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche wird seit Jahren gestritten. Die Gegner argumentieren unter anderem mit der Militär- und der NS-Geschichte der Kirche, die Befürworter stellen vor allem die städtebauliche Bedeutung in den Mittelpunkt. Die evangelische Kirche betreibt am historischen Standort in einem provisorischen Neubau bereits ein Friedens- und Versöhnungszentrum. (epd)

Quelle: http://www.pnn.de/potsdam/1146855/

 

Nachtrag – 11.01.2016

In der ND Online-Ausgabe vom 11.01.2017 wurde folgender Artikel zum gleichen Thema veröffentlicht

Garnisonkirche mit Segen von links?

 


Offenbar hat die #LINKE Brandenburg vergessen, wofür die #Garnisonkirche Potsdam stand und steht, offenbar hat die LINKE Brandenburg vergessen, welche Verbrechen und Greuel gegen die Menschlichkeit u.a. in diesem Militärtempel ihren Anfang nahm. Vergessen, wie viele Menschen Leid an diesem schrecklichen Ort begann.

  • Nie wieder Militarismus!
  • Nie wieder Faschismus!
  • Nie wieder Krieg!

 

24.09.2016 – Besuch des Friedwaldes bei Fürstenwalde

Die Brandenburger Freidenkerinnen und Freidenker besuchen am 24. September 2016, anlässlich der Tag- und Nachtgleiche im Herbst, gemeinsam mit den NaturFreunden der OG Ludwigsfelde-Teltow Fläming den Friedwald bei Fürstenwalde. Informationen zur Veranstaltung entnehmt bitte diesem PDF-Dokument (Webanzeige, ca. 180 KB, Ausdruckvariante, ca. 2,5 MB).

Freidenker-Verbandstag in Potsdam: „Wie wollen wir leben? Solidarisch und selbstbestimmt – ohne Kapitalismus und ohne Kriege“

Unter diesem Motto tagte am 4. und 5. Juni 2016 in Potsdam der alle vier Jahre stattfindende Verbandstag des Deutschen Freidenker-Verbandes. Mehr als 50 Delegierte aus allen Bundesländern sowie einige Dutzend weitere Funktionäre und Gäste gestalteten eine engagierte Diskussion um zentrale Fragen aktueller ideologischer Herausforderungen.

Im Bericht des Verbandsvorstandes hob der Bundesvorsitzende Klaus Hartmann die zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft und den „Krieg gegen die Armen“ hervor, die einen Resonanzboden für die rassistische Feindbildproduktion darstellen. Angesichts wachsender Provokationen der NATO gegenüber Russland und China müsse mit allen Mitteln Aufklärung über die wachsende Kriegsgefahr betrieben werden. Besonders das irreführenderweise „Raketenabwehrschild“ genannte Aegis-System mit seinen Abschussrampen für atomare Mittelstreckenraketen bringe die atomare Bedrohung nach Europa zurück. …

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Nach vielen Jahren …

Nach so vielen Jahren, mehr als 15 (von ca. 27 Jahre im Verein) sind es nun doch geworden, im Vorstand der Brandenburger Freidenkerinnen und Freidenker, ist seit heute erst einmal mal ein (vorläufiger) Schlußpunkt erreicht. Ich habe heute auf dem Landesverbandstag in Königs Wusterhausen nicht mehr kandidiert. Im Zuge dieser Aktion durfte ich mir, weil ich von meinem Mitgliedsrechten Gebrauch gemacht habe, um fünf Anträge zur Stärkung der Rechte und Bedürfnisse von konfessionsfreien Mitmenschen einzubringen, gehörig Kritik von meinen meinen bisherigen Vorstandsmitstreitern einheimsen. (Beide haben von mir eine Woche vorab (!) eine Information via E-Mail bekommen, warum ich nicht mehr für eine erneute Mitarbeit im Vorstand kandieren werde. Offensichtlich haben beide diese E-Mail nicht mehr gelesen oder aus anderen Gründen ignoriert.)
Nicht wegen der von mir vorgeschlagenen Themen an sich, sondern eher: Wie kann ich mir, als ehemaliges Vorstandsmitglied erlauben, Ideen und Zielsetzungen für die nächste Legislaturperiode einzubringen? Wie kann ich nur meine satzungsgemäßen und demokratischen Mitgliedsrechte gebrauchen? Dabei bin ich immer noch aktiv mitarbeitender Referent im Bundesvorstand … recht skurril dieser Vorgang an sich.

Dabei müssen auch die Familie, die Kinder und mein eigenes Leben wieder eine höhere Prio bekommen. Es ist wahrlich nötig. Zuviel ist auf der Strecke geblieben …

[Update 18.12.2016] Was mich so mit einigen Monaten im Rückblick recht bewegt, ist die Tatsache an sich, das meine bis dato geleistete Vorstandsmitarbeit nicht einmal ein Dankeschön seitens der anwesenden Mitglieder wert war. Es war so im Rückblick wirklich nicht wenig an Lebenszeit, die in diesen Verein, seine Ziele und seine Mitglieder eingeflossen ist. Schade darum.