Ist Euch SciHub bekannt? Heise.de berichtet …

heise.de - SciHib in Bedrängnis
heise.de – SciHub in Bedrängnis
Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Guerilla-Forschungsbibliothek-US-Gericht-faellt-hartes-Urteil-gegen-Sci-Hub-3884267.html

[heise.deFür viele Forscher ist Sci-Hub ein unersetzlicher Bestandteil ihrer Arbeit. Jetzt hat ein US-Gericht beschlossen, dass Dienstanbieter alle Links zu der Seite entfernen müssen. Außerdem sollen die Betreiber 4,8 Millionen Dollar zahlen.

Kritiker nennen Sci-Hub die „Pirate Bay der Forscher“, aber für viele Wissenschaftler ist die Guerilla-Bibliothek für wissenschaftliche Veröffentlichungen nicht mehr aus dem Forschungsalltag wegzudenken. Die Gründerin der Plattform wurde sogar bereits vom renommierten Fachblatt Nature für ihre Arbeit gewürdigt. Sci-Hub stellt wissenschaftliche Paper aller Art ins Netz, setzt sich dabei über Urheberrechts-Belange hinweg und stellt die Arbeiten so Forschern zur Verfügung, die ansonsten auf Grund von Paywall-Einschränkungen keinen Zugang zu den Veröffentlichungen hätten. Jetzt hat ein US-Bundesgericht allerdings ein verheerendes Urteil gegen die Plattform verhängt.

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[rbb24] Massensterben bei Insekten: „Die Chemie in der Landwirtschaft bringt die Bienen um“

Quelle: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/10/berlin-brandenburg-insekten-massensterben-hat-dramatische-folgen.html

Honigbienen und ihre fliegenden Genossen – Hummeln, Fliegen, Schmetterlinge – bestäuben vier Fünftel der heimischen Wild- und Nutzpflanzen. Doch die Insekten sterben in Massen, das zeigt eine neue Langzeitstudie. Die Folgen sind dramatisch. …

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[NDR Filmtipp] Kein Fleisch mehr aus Liebe zum Tier?

The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch, Regie: Marc Pierschel

Quelle: http://www.ndr.de/kultur/film/Filmtipp-The-End-of-Meat,theendofmeat100.html

[NDR Filmtipp] von Anke Schnackenberg: Jedes Jahr züchten, mästen und töten wir 56 Milliarden Nutztiere. Dieses System ist für 18 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Es verbraucht ein Drittel des Trinkwassers, belegt 45 Prozent der gesamten Erdoberfläche, hat 70 Prozent des Amazonas-Regenwaldes zerstört und ist zur größten Bedrohung der Artenvielfalt geworden.

Und während elf Prozent der Erdbevölkerung unter Mangelernährung leiden, verfüttern wir die Hälfte des weltweiten Getreides an Tiere, die wir später essen. Schockierende Zahlen, die den Dokumentarfilmer Marc Pierschel nicht in Ruhe lassen. Er lebt vegan, verzichtet vollständig auf tierische Produkte – weil er sich verantwortlich fühlt: „Wenn wir so weitermachen wie bisher, wenn wir unsere Ernährungsweisen, unsere Lebensweise nicht ändern, dann wird es ein enormes Problem geben, auf das wir zusteuern.“

Trailer des Dokumentarfilms „The end of meat“ (2017) von Marc Pieschel

[Telepolis] Kein Eldorado mehr …?

Satellitenbild der Halbinsel Chalkidiki, Quelle: Wikipedia, Chalcidice_Peninsulas, NASA-Aufnahme

[Telepolis.de]  von Wassilis Aswestopoulos: Die Kanadier stellen ihre umstrittene Investition in Griechenland ein

Einen Tag nachdem der griechische Premierminister Alexis Tsipras zur Eröffnung der Internationalen Messe von Thessaloniki Griechenland als ein für Investoren freundliches Land feierte, ließ die kanadische ElDorado Gold mit einer Pressekonferenz im Athener Hilton Hotel eine Bombe platzen. Die Firma stellt zum 22. September die Investitionen in Griechenland, sprich die aktiven Tätigkeiten ihres Tochterunternehmens Hellas Gold, ein, ließ das Unternehmen über den CEO von ElDorado, George Burns, die griechische Öffentlichkeit wissen. Als Grund werden schleppende Genehmigungsverfahren und politische Widerstände gegen die Investition genannt.

[ARTE Xenius] Gefahr aus dem Meer: Das giftige Erbe des Zweiten Weltkriegs

Quelle: https://www.arte.tv/de/videos/070803-020-A/xenius/

[ARTE Xenius] Vor den Küsten der Welt liegen tickende Zeitbomben: Mehr als 6.000 Wracks, gesunken im Zweiten Weltkrieg. In ihren Tanks lagert bis zu 15 Millionen Tonnen Öl. Über 70 Jahre nach Kriegsende drohen die Tanks durchzurosten und ihr Öl zu verlieren. Die „Xenius“-Moderatoren erfahren auf dem Ölbekämpfungsschiff VILM, welche Gefahr von den Weltkriegswracks vor den Küsten ausgeht.

Seht aber selber: https://www.arte.tv/de/videos/070803-020-A/xenius/

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Norwegen geht sehr umsichtig mit diesem Thema um. Es überwacht die Schiffwracks (viele stammen aus den letzten beiden Weltkriegen) vor seinen Küsten sehr sorgsam auf Umweltverschmutzungen. Pumpt nach Möglichkeiten die Tanks der gesunkenen Schiffe leer.
Die Küstenwache der USA ist dagegen, trotz Hinweise entsprechender wissenschaftlicher Forschungsinstitute, nachlässiger und handelt erst, wenn die Katastrophe bereits eintritt und es zu massiven Umweltverschmutzungen an den Küsten kommt.

Wie wird aber mit den riesigen Mengen an (Giftgas-)Munition der letzten Weltkriege umgegangen, welche in der Nord- und Ostsee (bspw. Rügen) verklappt wurden. Wann wird diese richtig entsorgt?