[jW] Die Kubanische Revolution verteidigen

Zum 90. Geburtstag Fidel Castros

von Volker Hermsdorf

Fidel Castro gehört zu den Menschen, die Bertolt Brecht unentbehrlich nannte, weil sie ihr Leben lang kämpfen. Dies ist auch Fidels erklärter Anspruch an sich selbst. Im Bewusstsein seiner nachlassenden Kräfte versicherte er bereits vor mehr als einem Jahr in einem Brief an die Mitglieder des kubanischen Studentenverbandes FEU, er werde »bis zum letzten Atemzug weiterkämpfen«. Der Comandante en Jefe begeht heute seinen 90. Geburtstag. Er hätte nie gedacht, dass er dieses Alter erreichen werde, gestand Fidel Castro vor vier Monaten, in seiner kurzen Rede auf dem VII. Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas (PCC). »Es geschieht nicht als Ergebnis einer Anstrengung, es ist reiner Zufall«, fügte er hinzu. Das mag – angesichts der kaum zu zählenden Mordanschläge auf ihn – zutreffen. Sein Lebensweg ist jedoch über weite Strecken das Ergebnis bewusster Entscheidungen, die er selbst mit einem Zitat des kubanischen Nationalhelden José Martí begründet: »Der wahrhaftige Mensch schaut nicht, auf welcher Seite man besser leben kann, sondern welcher Seite man verpflichtet ist.«

Lest hier weiter …

Arbeiterkontrolle -Occupy, Resist, Produce

Im Rahmen einer abendlichen Freidenker-Veranstaltung in Magdeburg an diesem Wochenende hatte ich die Gelegenheit drei Dokumentarfilme zu selbst verwalteten Arbeiterprojekten mit den Themenschwerpunkten Arbeiterkontrolle und Soziale Bewegungen in Italien und Griechenland von Dario Azzellini zu sehen.

Dabei waren die Dokumentarfilme

Sehr sehenswerte Beiträge zu diesem Thema und wenn Ihr die Möglichkeit habt, schaut Euch die drei Filme und diskutiert sie mit Euren Freunden und Genossen.

[Griechenlandsolidarität] Paul Michel: Die Solidarität (besser) organisieren!

Einige Anmerkungen zu Stand und Entwicklungsmöglichkeiten der Griechenlandsolidarität in der BRD nach der Kapitulation von Syriza

Die Parole „Solidarität mit der Syriza Regierung“ dürfte wohl in Zukunft eher selten auf Plakaten und Transparenten von AktivistInnen der Griechenland Solidaritätsgruppen zu finden sein. Aber sonst ändert sich eigentlich gar nicht so viel bei der Griechenland Solidarität. Ändern sollte sich allerdings eines: Wir sollten besser werden!

Nach wie vor existieren in Griechenland die dramatischen sozialen Missstände, die uns aktiv werden ließen. Die humanitäre Notlage vieler Menschen wird sich nach dem sogenannten „Dritten Rettungspaket“ vermutlich noch weiter verschärfen. Die Herrschaft der europäischen Machteliten, verkörpert durch Troika und Eurogruppe, über die Belange der Menschen in Griechenland nimmt mittlerweile neokoloniale Züge an. Die Themenfelder mit denen wir uns in der Vergangenheit beschäftigten, werden uns auch in Zukunft umtreiben. Daran ändert auch die faktische Kapitulation der Syriza Regierung vor der von übermächtigem ökonomischem Terror begleiteten Erpressungspolitik der Gläubigerstaaten nichts.

Lest hier weiter: http://griechenlandsoli.com/2015/09/01/paul-michel-die-solidaritaet-besser-organisieren/

[Griechenlandsolidarität] Goldmine auf Chalkidiki: Camp + Dijsselbloem-Gate

Dijsselbloem-Gate

Einiges spricht dafür, dass EU-Institutionen Steuervermeidung der niederländischen Regierung (d.h. des Finanzminsters und Eurogruppenvorsitzenden Dijsselbloem) zu vertuschen versuchen. Die Abgeordneten des Europaparlaments Bas Eickhout, Eva Joly und Fabio de Masi schrieben einen Brief an Jean-Claude Juncker und Pierre Moskovici, in dem sie auf diese Machenschaften hinwiesen. Es geht um Steuervermeidung des kanadischen Konzerns Eldorado Gold (der die griechischen Goldminen betreibt) aufgrund von Steuertricks mit der niederländischen Regierung – zu Lasten des griechischen Staats.

Die norwegisch-französische Staatsanwältin Eva Joly wurde durch ihren Antikorruptionskampf beim größten europäischen Korruptionsskandal, der Elf-Aquitaine- und Leuna-Schmiergeldaffäre, berühmt.
In Island war sie ab 2009 maßgeblich am Aufbau einer Sonderstaatsanwaltschaft beteiligt. Aufgrund deren Anklagen konnten eine ganze Reihe von Oligarchen und Bankern wegen ihrer betrügerischen Verstrickung in den Finanzzusammenbruch Islands verurteilt werden.
Dijsselbloem wird nicht müde, den Griech*innen Steuervermeidung vorzuwerfen – wenn es um die (vermeintlichen) Interessen der Niederlande geht, scheint er Steuervermeidung gerne in Kauf zu nehmen.
Der Brief der drei Abgeordneten des Europaparlaments HIER

Lest hier weiter: http://griechenlandsoli.com/2015/08/30/goldmine-auf-chalkidiki-camp-dijsselbloem-gate/

 Siehe auch weitere Informationen auf: http://antigoldgr.org/en/